Zeitreise durch das einstige DDR-Rundfunkzentrum und heutige Funkhaus Berlin




Einige wenige Zeitzeug*innen laden seit 2009 ein zu einer virtuellen Zeitreise durch das gesamte ehemalige DDR-Rundfunkzentrum. Stets verbunden mit dem Wunsch und der Hoffnung, mit dieser Art der ehrenamtlichen Erinnerungsarbeit den nachwachsenden Generationen etwas hinterlassen zu können.


Virtuell begleiten Sie Zeitzeug*innen auf einer Reise durch ein ganz besondere Gebäudeareal im Osten von Berlin. Dorthin, wo einst eine leerstehende Holzverarbeitungsfabrik um 1935 auf dem einstigen Gelände des Forsthauses "Neue Scheune" errichtet worden war. Innerhalb nur weniger Monate wurde diese Fabrik, die zu Kriegszeiten auch Munitionskisten baute, zu einem zentralen Rundfunkzentrum umfunktioniert. Aus dem damals umgebauten Verwaltungsgebäude mit Turmhaus wurde am 31. Dezember 1951 dann bereits die erste DDR-Rundfunksendung "gefahren". Ihr sollten noch unzählig weitere bis zum 31. Dezember 1991 folgen.

Der ursprüngliche und heute denkmalgeschützte Part des ehemaligen DDR-Rundfunkzentrums ist glücklicherweise erhalten geblieben. Jener scheint sich unter dem neuen Namen "Funkhaus Berlin" zu einem der angesagtesten Events- und Bildungsorte der Hauptstadt zu entwickeln. Nicht zuletzt auch dank des umgebauten Fuhrparks für tausende von Veranstaltungsbesucher*innen. Das hässliche Gegenüber fällt nicht in den Verantwortungsbereich des neuen Besitzers: Überreste von ehemaligen Redaktionshäusern und DDR-Sendestudios, die wenige Jahre nach dem Mauerfall aus bis heute schwer nachvollziehbaren Gründen dem Vandalismus zum Opfer fielen, teils ganz verschwunden sind.

Zu den Stationen der virutellen Zeitreise mit vielen „Momentaufnahmen“ der letzten sieben Jahrzehnte samt zahlreicher Lese-, Hör- und AnschauTipps: