Zeitreise durch das einstige DDR-Rundfunkzentrum und heutige Funkhaus Berlin




Zeitzeug*innen laden seit 2009 ein zu einer virtuellen Zeitreise durch das gesamte ehemalige DDR-Rundfunkzentrum. Stets verbunden mit dem Wunsch und der Hoffnung, mit dieser Art der Erinnerungsarbeit den nachwachsenden Generationen etwas hinterlassen zu können.



Das DDR-Rundfunkzentrum hatte seinen Hauptsitz in Berlin-Oberschöneweide. Es glich damals einer "kleinen Stadt in der Stadt", in der 40 Jahre lang insgesamt 3500 Personen rund um die Uhr aktiv waren. Es beherbergte tausende Mitarbeiter*innen in den Redaktionen der einzelnen Hörfunksender, die Abteilungen der Studiotechnik | Produktion, Funkdramaturgie, Hauptabteilung Musik sowie Archive inclusive derer, die in den Kantinen, Milchbar, Poliklinik, Sauna, den kleinen Buch- und Lebensmittelladen, Sparkasse, Poststelle oder beim Friseur u. a. tätig waren.


Längst fielen die Redaktionshäuser und Sendestudios dem Vandalismus zum Opfer oder verschwanden teilweise sogar ganz. Glücklicherweise blieben davon die ursprünglichen Gebäude aus den 50ern des letzten Jahrhunderts verschont. Deren Blöcke A bis D stehen unter Denkmalsschutz und gelten als herausragenden Werke der DDR-Baukunst. Mittlerweile scheint sich speziell dieses denkmalgeschützte Gebäudesensemble unter dem neuen Namen "Funkhaus Berlin" zu einem der angesagtesten Veranstaltungs- und auch Bildungsorte der Hauptstadt zu entwickeln.





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