Momentaufnahmen | 2015




Zwei große Aufnahmesäle und weitere kleinere Studios mit einer exzellenten Akustik im Gebäudekomplex Block B locken natürlich vor allem Musiker aus aller Welt in die Nalepastraße, aber nicht nur ...


Collage © Elisabeth Heller


Erstmals lud am 22. 11. 2015 das "Berliner Sibelius Orchester" zu einem Konzert in Saal eins des Funkhauses ein. Auch dieses Konzert war ausverkauft.




Eine Ausstellung gab's im so genannten "Hörnchengang" im Produktionskomplex, B vom 7. bis 29. November 2015: Wandelnde Orte im Nachlass urbaner Identität


Collage © Elisabeth Heller


Am 14. und 15. 11. 2015 fand im Funkhaus ein Musiktheaterabend statt. Präsentiert wurde Das Requiem | Die letzten Dinge. Künstlerische Leitung und Konzeption: Caroline Strecker | Julia Hübner: Regie und Konzeption | Stelios Chatziktoris: künstlerische Leitung, clair-obscur, 'HXOS Chor Berlin e. V., Kammerchor Friedrichstadt, Anna Smith, David Ristau | Ein szenischer Abend mit Musik von Gabriel Fauré



Musiktheaterabend am 14. 11. 2015 | Collage || "Beifall-Handy-Upload" | © Elisabeth Heller


Erstmals hielten auch über vierzig international etablierte und aufstrebenden Künstler Einzug in Block B, die dort mit ihren Exponaten in einen Dialog mit den architektonischen Besonderheiten des Hauses traten. Kuratoren von Arcadia Unbound im September 2015 waren Janine Eggert, Sibylle Jazra, Marte Kiessling und Christopher Sage: Arcadia Unbound | In dem Zusammenhang der Hinweis auf einen Beitrag von taz.de : Ein vergessenes Idyll


Collage © Elisabeth Heller


KiezFM e.V. hatte am 2. Oktober 2015 zu einem DDR-Hörspielabend mit anschließender Podiumsdiskussion, Musik und Tanz eingeladen: DDR-Hörspielabend


V. l. n. r.: Adrian Garcia-Landa, Kiez.FM, Wolfgang Kohlhaase, Drehbuchautor, Joachim Walther, Schriftsteller, Peter Gotthardt, Komponist, Peter Kainz, Studio H2 | Foto Elisabeth Heller | 02. 10. 2015


In der Sonderausgabe des "Medienmagazins" zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit erfahren Sie darüber hinaus auch, wie es zum Artikel 36 des Einigungsvertrages und dadurch zur Auflösung des DDR-Rundfunks kam. || Weblink zu www.wagner.tv | Der andere Kanal | Geschichte




Das Funkhaus in der Nalepastraße als Kulisse

Das Tatort-Ermittlerduo Jan Josef Liefers und Axel Prahl - beide auch Musiker aus Ost und West - begeben sich auf die Spuren der "musikalischen Wiedervereinigung". Dabei gehen sie nicht zuletzt der Frage nach, wie sehr die Musik die Menschen, deren Lebensgefühl und die Entwicklung beider Teile Deutschlands beeinflusst hat.

In der Sendung erinnern sich unter anderem Herbert Grönemeyer, Campino, Udo Lindenberg und die DDR-Rockband Silly. Aber auch Florian Silbereisen und Lena Meyer-Landrut laufen durch die Flure des B-Blocks in der Nalepastraße. Letztere erinnert sich dabei als "Ursel verkleidet" sogar noch an ihren Videodreh zu „Taken by a Stranger“ im Jahr 2011 an gleicher Stelle. Zum Ausschnitt: Leni Travels

Zu sehen waren drei Folgen in der ARD vom 29. September bis 1. Oktober 2015. Die Videos sind zwar nicht mehr abrufbar. Aber unter "Aktion: Ihre schönsten Musikmomente" sind genügend Erinnerungen noch einmal zusammengefasst worden. Zur TV-Dokumentation erschienen Audio-CDs, die mit ein bisschen Glück bei manchen Anbietern vielleicht noch erhältlich sind.




Der Niederländer Gijs Leenaars, der seit dem Herbst 2015 neuer Chefdirigent des Rundfunkchors Berlin ist, kam im Rahmen von Liberté, einemJubiläumsprojekt des Rundfunkchores Berlin, in die Nalepastraße.

Siehe auch Liberté - Jubiläumsprojekt des Rundfunkchores Berlin mit Werken von Poulenc, Pepping, Jost und Lang, in Szene gesetzt von Hans-Werner Kroesinger und Jochen Sandig.

Am 30. Mai 2015 wurde das Nalepastraßen-Publikum von einem ganz besonderen Highlight überrascht. Die Rede ist von Liberté - einemJubiläumsprojekt des Rundfunkchores Berlin mit Werken von Poulenc, Pepping, Jost und Lang, in Szene gesetzt von Hans-Werner Kroesinger und Jochen Sandig. Lesen Sie bitte weiter ...


Schola des Rundfunkchores Berlin | Foto: © Elisabeth Heller


Openstudios 2015 | Studio des Künstlers Horst Hinder | Foto: © Elisabeth Heller


Der letzte Chefredakteur von "Radio DDR" war Alfred Eichhorn. Er war in seinem Berufleben ein Radiojournalist in zwei politischen Systemen. Denn vor der Wende hatte er 20 Jahre im DDR-Rundfunk gearbeitet und danachnoch mal 20 Jahre beim SFB und rbb. Nachdenklich zur Zeit mit Alfred Eichhorn | Weblink zu detektor.fm





Im März spielten Sodagreen aus Taiwan und das German Pops Orchestra unter Leitung von Bernd Ruf ihre Musik im großen Aufnamesaal ein. | Weblink zu einem Beitrag von Jens Balzer in der "Berliner Zeitung


Weitere Videoclips zu finden: hier und hier


Mehr durch Zufall entdeckt wurde dieses wunderbare Video, welches einem geradezu lustwandeln lässt durch das Foyer hin zum so genannten "Hörnchengang" hinein in einen der kleineren Aufnahmesäle:


Geteiltes Video mit DUM TAK - Revolution featuring Alla Kushnir*


Leider gehört 2015 auch dieser Blick auf die inzwischen verfallenen und entkernten Blöcke E und E-Tdes ehemaligen Rundfunkzentrums der DDR zu den Momentaufaufnahmen. In Block E | weiß-gelb | befanden sich Redaktionsräume und in Block E-T die Sendestudios des Berliner Rundfunks, von Radio DDR I, Radio Aktuell, Radio DDR II, Jugendradio DT64, nach 1991 kurzzeitig auch die Sendestudios von Rockradio Brandenburg "Fritz" sowie Radio Brandenburg. | Übersicht


Abgebildetes gehörtNICHT zum Denkmal geschützten Part | Foto: © Elisabeth Heller


Blicke aus dem Block A Richtung Wasser im Juli des Jahres 2015: Sheddach des einstigen Fuhrparks des Rundfunkzentrums | Spreepark mit Riesenrad | Ufer mit Sommer-Partypublikum | Reederei Riedel | Teilabschnitt in Etage 5 im A-Block im Sommer 2015 | Kultursaal während der OpenStudios | Fotos: © Elisabeth Heller


Von Kai Ludwig ist zu erfahren, dass die Blöcke E nach dem Auszug der Rundfunkanstalten ORB und MDR 1994 vollständig geräumt und von den Verwaltern der zu diesem Zeitpunkt noch im Besitz der ostdeutschen Bundesländer befindlichen Liegenschaft sich selbst überlassen worden: Block E des Funkhauses Nalepastraße




A Happening... steps outside Berlin's concert routine to create a day full of attentiveness and collaboration.

Set in Berlin's Funkhaus, an acoustical and historical treasure, tempered with a line-up worthy of a festival stage, A Happening... will showcase the relationship between artist and architecture, space and sound, audience and musician. In an oft-changing city, A Happening... provides the opportunity to be in and appreciate the now, while witnessing some of the finest experimental, ambient, and classical musicians collaborate with each other and the space.

mit: Deaf Center + Gabriel Saloman & Peter Broderick + Hildur Gu nadóttir & Jóhann Jóhannsson + Martyn Heyne + FS Blumm + Kenichi




Wiederholt überrascht es vor allem Kenner des Funkhauses in der Nalepastraße, wenn sie in Filmen Räumlichkeiten des ehemaligen DDR-Rundfunkzentrums wieder entdecken.

Nicht zuletzt verweist das auf die Tatsache, dass insbesondere bis 2015 noch vermehrt das Gelände samt seiner Gebäude als Drehort für Filme genutzt wurde. So unter anderem auch für den "Tel-Aviv-Krimi: Tod in Berlin". Damals spielte auch eine Szene im großen und damals noch bestuhlten Aufnahmesaal des Produktionskomplexes B.

Mehr zum "Tel-Aviv-Krimi: Tod in Berlin" im Trailer | Klick auf die Sreenshot-Abbildung


Momentaufnahmen aus den Jahren 2015 bis 2020




Die Herausgeberin der Zeitreisen-Webpräsenz freut sich über Zeitzeugen*innen, die peu à peu helfen, die Seiten dieses Online-Portals mit historischen Dokumenten auch weiterhin zu füllen. || Entgegen genommen werden bereits aufbereitete digitalisierte Beiträge unter Einhaltung des Datenschutzes. || Stationen der virtuellen Zeitreise