Zeitzeug*innen vor Ort seit 2010




Helga Deglemann | Wolfhard Besser | Elisabeth Heller | Gerhard Steinke | Herbert Schadewald

Am 5. Oktober 2019 lud Wolfhard Besser Ehemalige zu einem gemeinsamen Rundgang durch die denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen DDR-Rundfunkzentrums ein. Auf die einstigen Arbeitsplätze in den Blöcken E-T | E-T sowie Baracken in Form von Ruinen oder schon leeren Flächen konnte er allerdings nur noch verweisen. Bei Klick auf untenstehende Collagen werden diese groß angezeigt:


Vier Collagen des Sliders: © Elisabeth Heller | Fotos: © Elisabeth Heller und Herbert Schadewald


Hörens- und sehenswert bis heute
Was ist aus den vielen Musikproduktionen, Hörspielen und Tonbandaufzeichnungen geworden, die zwischen 1952 und 1991 in der DDR entstanden sind?

Zeitzeuge Wolfhard Besser weiß diese Frage zu beantworten auf Seite 7 im neuen "Sprachrohr", der Ver.di Mitgliederzeitung des Fachbereiches Medien, Kunst und Industrie Berlin-Brandenburg | Ausgabe 4/2018.

Was sind schon 25 Jahre?
Zunächst einmal ein halbes Berufsleben. Zum Anderen in der Regel ein Drittel Menschenleben. Aber auch eine lange Zeit des gewerkschaftlichen Zusammenhalts einer Seniorengruppe.

Ein Beitrag von Zeitzeuge Wolfhard Besser | Seite 5 aus der Ausgabe 4/2018 der Netz-Zeitung "Die Querköppe" des ver.di-Fachbereiches Medien (FB 8) Berlin




"Die Radio-Macher - Plauderei aus dem Funkhaus Nalepastraße" hieß die jüngste Plauderstunde der Radiofreunde Friedersdorf. Diesmal rückten die Menschen in den Focus, die mit ihren Tätigkeiten viele Jahre für unterhaltsame und informative Inhalte gesorgt haben. MOZ | Ingo Mikat | 19.08.2018:
Die Schere im Kopf || Tipp bis 2020: Lehr- und Lernschau - Die Radioausstellung im Speicher Friedersdorf || Virtueller Rundgang durch die Radioausstellung ( Firma VR-EASY GmbH)


Am 27. Juni 2017 erinnerten sich Kenner und Ehemalige bei einem Rundgang | Foto: Herbert Schadewald | Bildlink zum Download der Collagen


Studenten der AES Student Section Graz bei der Besichtigung diverser Bereiche des Produktionskomplexes B | Philipp Dusse gebührt an dieser Stelle Dank für Einlassgewährung ins Funkhaus-Studio H1 | ehemals DDR-Hörspielstudio:


Fotos | Collage: Elisabeth und Christian Heller


Alice Persson, in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts nur kurzzeitig tätig in der dänischen Redaktion bei "Radio Berlin International", erinnerte sich nach 42 Jahren beim Betreten des Funkhausgeländes in der Nalepastraße mit sehr gemischten Gefühlen an eine Zeit im "sozialistischen Wunderland"; gleichermaßen aber auch "an eine besondere Gemeinschaft und Solidarität", die sie heute in Dänemark vermisst.

Zu den Web-Features 2017: Liebe und sozialistische Radiowellen und dazu gehörigem Feature in dänischer Sprache zum Nachhören.

Kleine Anmerkung in dem Zusammenhang: Salomea Genin arbeitete ebenfalls längere Zeit bei Radio Berlin International. U.a. nachzulesen in ihrem Buch "Ich folgte den falschen Göttern"

Im Bild: A. Persson und Elisabeth Heller | Foto: Jakob Skaaning




Eine Gruppe der Akademie 2. Lebenshälfte aus Eberswalde hatte großes Glück. Denn am 1.11. 2016 war es ausnahmsweise möglich, neben Saal eins und zwei im Block B auch eines der ehemaligen Hörspielstudios des DDR-Rundfunkkomplexes besichtigen zu können. Dabei begeisterte nicht nur Funkstudio-Teamfrau Meike Alex mit ihren interessanten Ausführungen, sondern auch eine der Besucherinnen, die spontan in die Tasten griff und zur Freude aller ein Schubert-Stück zu Gehör brachte:


Fotos | Collage: Elisabeth Heller


Teilnehmende von Interacticity waren am 31. August 2016 Gäste der Zeitzeugin Elisabeth Heller (Bildmitte), die die jungen Besucher durch den denkmalgeschützten Komplex des einstigen Rundfunkzentrums Nalepastraße führte. Unter ihnen auch die Künstlerin Diana Pacelli, die daran anschließend noch ins ArtFunkhaus (Block A) einlud, um dort Einblicke in ihr eigenes Atelier als auch in das von Aleksander Gudalo zu gewähren.Unter ihnen auch die Künstlerin Diana Pacelli, die daran anschließend noch ins ArtFunkhaus (Block A) einlud, um dort Einblicke in ihr eigenes Atelier als auch in das von Aleksander Gudalo zu gewähren:


In der Collage oben links Blick auf ein neu entstehendes Bild im Atelier von Aleksander Gudalo - i. B. darunter Diana Pacelli in ihrem Atelier | Collage: Elisabeth Heller


Zeitzeugen als Gäste der "Open Studios 2016" im Haus A | Fotos: Gabi Schadewald | Flyer: Open-Studio-Künstler


Künstler-Mieter des Blocks A des ehemaligen Rundfunkzentrum der DDR veranstalteten auch 2016 wieder ihre alljährlichen "Open Studios". Wie schon die Jahre zuvor hatten die Künstler dazu auch Zeitzeugen eingeladen. Einer von ihnen, Herbert Schadewald (einst Radio DDR-Mitarbeiter), führte u. a. Interviews mit Künstlern des ArtFunkhauses. Das Besondere dabei aber war, dass ein sehr altes Aufnahmegerät aus DDR-Rundfunkzeiten zum Einsatz kam (Reporter-Kassettengerät R 762 aus DDR-Produktion mit sechs R-14-Batterien).


Collage von Elisabeth Heller


Gebäudeführung Funkhaus Berlin - dokumentiert von Recording.de | Collage: Elisabeth Heller


Geteilte Veranstalter- und Gästefotos zweier Zeitzeugen-Veranstaltungen


Ein Klick auf das nebenstehende Videoabbild führt zu einem Gespräch mit Gerhard Steinke, zur "Quelle des Wissens". So die liebevolle Bezeichnung von Karina Kraft, die das Zeitzeugeninterview während der Superbooth 2016 im großen Aufnahmesaal eins führte.

Die Superbooth 2016 war nicht nur eine Messe für Elektro-Klangkultur, sondern ein richtiges Festival mit Konzerten und einem dicken Programm. Und zum Festival trug sicher nicht zuletzt auch das Funkhaus als ausgewählte Location bei.



2015 | Zeitzeugen unter sich auf den Zuschauerplätzen des großen Aufnahmesaales eins | Private Aufnahmen: v.l.n.r.: Jürgen Meinel, Helga Herzog, Elisabeth Heller, Gerhard Steinke


Rückblick auf bisherige Open Studios auf der ArtFunkhaus-Site|| Collage : Elisabeth Heller


Impressionen eines Besuchers einer Führung mit dem Zeitzeugen Wolfhard Besser am 19. März 2010: 19. März 2010 - Besichtigung des Funkhauses Nalepastrasse


Helga Deglemann vor den leeren Schränken des Rundfunk-Musikarchivs während einer Führung nach 2010 mit Gästen von Kiez-Kompakt:





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